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Geschichte der Stadt

Anfänge der Ansiedlung.

Die heutige Gemeinde Bieruń besteht aus den kleineren Ortschaften so wie u.a.: Bieruń Stary (Alt Bieruń), Bieruń Nowy (Neu Bieruń), Jajosty, Kopań, Ściernie, Bijasowice, Zabrzeg, Czarnuchowice, Kopiec, die sich in der Geschichte eine Besonderheit erfreut haben. Die Anfänge der Ansiedlung in diesem Gebiet gehen im Dunkel der Geschichte verloren. Die heutige Wissenschaft, auf Grund des Quellenmangels, ist nicht im Stande eindeutig festzustellen, wann hier die Tätigkeit des Menschen begonnen hat. Die eingehaltenen Dokumente deuten auf das Existieren des Dorfes in Ściernie (1272) und in Bijasowice (1360). Zum ersten Mal wird Bieruń im Jahre 1376 erwähnt, die Stadt lag auf dem Handelsweg, verbindend Krakau mit Opawa. Im Ort, wo der Weg Berg runter zu dem Sumpfbereich des Mleczna Flusses ging, wurde ein Kontroll- und Zollpunkt gebaut, in Form von einem Wachturm auf einem Burghügel. Der Hügel selbst und die Siedlung, die daneben entstanden ist wurden zum Keim der späteren Stadt. Der Name der Stadt kann von dem alttschechischen Wort „berrn" stammen, was damals den Zoll für den Herrscher bedeutet hat. Die genaueren Informationen bezüglich des Themas der Siedlung liefert das Dokument des Fürsten im Opawa-Racibórz Gebiet, des Jan II. Żelazny (von der Przemyślid-Dynastie in Opawa), bezüglich Übergabe der Stelle des Gemeindevorstehers einem gewissen Cussewicz. Aus diesem Dokument erfahren wir, dass es hier schon früher eine Siedlung gab (Borgstadel), mit einem zerstörten Garten, einer Mühle und mit drei Teichen.

Entwicklung der Stadt in der Neuzeit

Die Lage auf den wichtigen Kommunikationswegen begünstigte die Entwicklung der Stadt. Jedoch die größte Wirtschaftsentwicklung von Bieruń fällt auf die Hälfte des XVI Jahrhunderts, wenn die Stadt den Handelsvorteil bekommen hat. Gehandelt wurde damals mit: Vieh, Pferden, Salz, Getreide, Wolle und mit den, in den umliegenden Teichen gezüchteten Fischen. Entwickelt hat sich Handwerk: Schmiedetechnik, Textilindustrie und Schuhmacherei. Stufenweise hat die Behörde des Hügelgemeidevorstehers (Vertretung des Grundflächenbesitzers) an Bedeutung verloren, gestiegen hat aber die Rolle des Stadtrates mit dem Bürgermeister an der Spitze.

Die räumliche Anordnung der Stadt war typisch für alle Baukonstruktionen der neuen Städte: regulärer Stadtplan, fast quadratischer Markt, also Marktplatz, umgeben von den Häusern der Bürger, von dem Markt verzweigen sich die Straßen in einem rechten Winkel. Das Städtchen war bis zum Brand im Jahre 1847 aus Holz, außer der im Jahre 1768 gebauten Kirche und einigen Bürgerhäusern.

Im Jahre 1517 wurde die Stadt Bieruń zum Teil des Freien Landes der Städte von Pless, ihr Dasein hat der tschechische König Ferdinand I. bewilligt, indem er den ungarischen Magnaten von der Turzon-Familie den Titel von Freien Herrscher gegeben hat. Die Vertreter dieses Hauses haben der Stadt im Jahre 1525 die Brauerei geschenkt und in dem Gebiet von Bieruń die Fischwirtschaft entwickelt haben, im Jahre 1536 wurden die umgebenden Teiche erweitert, damit sie den Großen Teich in Bieruń bilden. Damals war es einer der größten Objekten dieser Art in Schlesien. Der Teich wurde im XIX Jahrhundert abgetrocknet und über sein Dasein zeugt heute noch ein 1,5 Kilometer langer Deich, der die Aufgabe erfüllt hat, die Stadt vor dem Überfluss zu schützen.

Ab der zweiten Hälfte des XVIII Jahrhunderts existierte in der Stadt die Jüdische Konfessionsgemeinde, die seit 1812 eine Synagoge und den bis heute eingehaltenen Friedhof besaß.

In der ersten Hälfte des XIX Jahrhunderts, und genau im Jahre 1824 wurde die erste Landstraße in Oberen Schlesien zwischen den Ländern gebaut, die von Breslau nach Krakau durch Bieruń lief. An der Kreuzung der Straße mit der alten Straße von Bytom nach Oświęcim, in Zabrzeg (Solec) ist die neue Kolonie entstanden, die man mit dem Namen Neu Bieruń (Nowy Bieruń) zu nennen begann. Die Entwicklung war dem Bau von verschiedenen Gebäuden zu verdanken: Gebäude von König-Preußen Hauptzollamt, Warenschuppen, Salzfaktorei, Wirtshaus, Grundschule wie auch Apotheke, Wursthandlung, Bäckerei, und Entstehung von einzelnen Haushalten. In der gleichen Zeit befand sich in Neu Bieruń das Hauptpostamt, und seit 1850 die Vertretung des Kreisgerichtes mit dem Recht die kriminellen Verbrechen zu richten. Offiziell hat die neue Siedlung im Jahre 1833 den Namen Neu Bieruń bekommen. Bau der neuen Verwaltungsgebäude hatte den Zufluss von Zollbeamten, Zolldienst, Postbeamten, Lehrern, Richtern und verschiedenen Handwerker und hoch qualifizierten Mitarbeitern zu Folge.

Bau der, durch Neu Bieruń laufenden, Eisenbahnlinie im Jahre 1853, die Preuß-Schlesien mit Österreich-Schlesien verbunden hat, begünstigte Entwicklung der Ansiedlung und trug zu dem Zufluss von anderen Berufsgruppen, darunter der Eisenbahner bei. Die Entstehung von zweiter Stadtzusammenballung verursachte, dass man für Unterschied die erste Stadt mit den Namen Alt Bieruń (Stary Bieruń) bezeichnet hat.

Die Wende des XIX und XX Jahrhunderts war für ganz Schlesien eine Zeit der Entwicklung und Industrialisierung. In Bieruń entstand damals die Streichholzfabrik, so genannte „Siarkownia", und im Jahre 1871 eine Dynamitfabrik. Es wurden Wasserleitungen, Schulen und viele andere Elemente der Gesellschafinfrastruktur gebaut.

Neuzeit

In den 70. Jahren wurden in der Stadt u.a. Steinkohlentagebau „Piast", Molkerei „Śląsk" - jetzt „Danone" und Fahrzeughersteller FSM - jetzt „Fiat Auto Poland" gebaut. Bieruń hatte damals keine Rechtsselbstständigkeit, weil die Stadt im Jahre 1975 zu der Stadt Tychy eingeschlossen wurde.

Nach einigen Jahren hat die Stadt wieder ihre Selbstständigkeit gewonnen und am 2. April 1991 wurde zu einer Gemeinde mit dem Stadtstatus. Die historischen Grenzen wurden aber der Stadt nicht wiedergegeben, besonders bezüglich Tychy. Diese Stadt behielt den Produktionsteil von Fiat und die Homer-Wohnsiedlung. Infolge der Bemühungen der Stadtbehörden von Bieruń, der Änderungen bezüglich Steuerregelung und Bemühungen von Einwohnern der Wohnsiedlung selbst, wurde sie nach acht Jahren in den Grenzen von Bieruń eingeschossen. Es wurden damals auch kleine Korrekturen der Grenze mit Chełm Śląski durchgeführt.

Die Wiedergewinnung der Verwaltungsselbstständigkeit durch Bieruń im Jahre 1991 gab der Stadt die Möglichkeit von dynamischer Entwicklung. Die Bemühungen der Stadt und benachbarten Gemeinden um die Bildung eines Erdkreises wurden erfolgreich abgeschlossen. Sitz des Landratsamtes, das im Jahre 1998 entstanden ist, wurde in Bieruń untergebracht. Im Jahre 2002 wurde in Bieruń das Gebäude von Zentrum der Wirtschaftsinitiativen geöffnet, das der Sitz der Stiftung der Wirtschaftsinitiativen in Bieruń ist. Die Stiftung unterstützt die Tätigkeiten der lokalen Unternehmer. In den Jahren 2004-2005 wurde der Markt in Bieruń komplett renoviert, dank dessen wurde er in dem Wettbewerb für den Besten Raum der Schlesischen Woiewodschaft im Jahre 2005 ausgezeichnet. Im Rahmen der Renovierung wurde auf dem Markt eine Sonnenuhr angebaut, zentral liegendes Denkmal der Schlesischen Aufständischer (zum Muster wurde das Vorkriegsdenkmal genommen), Kontur der historischen Stadtwaage und der Brunnen mit den Gestalten von „Utopce" - geheimnisvollen Geister, die zum Thema von vielen aus Bieruń stammenden Volkssagen wurden.

Außerdem, dank den Bemühungen der Gemeinde Bieruń, mit der Entscheidung des Ministerrates aus dem Jahre 2005, wurden über 38 ha der Grundstücken von Bieruń der Spezielen Ökonomischer Zone der Stadt Katowitz eingeschlossen.

Mit den Kosten von 8 Millionen Zloty hat die Gemeinde Bieruń den Bau der Kreuzung realisiert, verbindend die Bereiche der Zone mit der Straße DK44, die im Jahre 2007 gründlich renoviert wurde. Seit 2006 funktioniert in der Stadt das Kreis-Polizeipräsidium. Bau des Sitzes von Polizeipräsidium, der ein der modernsten Gebäude dieser Art in Polen ist, wurde zu 70% vom Gemeinde-Budget finanziert. Im Jahre 2007 wurde das Gebäude der Gesellschaftsinfrastruktur, in dem sich die Einheiten des Stadtamtes in Bieruń befinden, zur Nutzung übergeben.

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